PASSBILDER

Freundlich schauen ist erlaubt!
Für viele Ausweise wie Personalausweis, Reisepass, Visa, Führerschein und Krankenkarte sind biometrische Fotos nötig: Nur diese exakt nach Vorschrift aufgenommenen Passfotos erfüllen die strengen Anforderungen an ein Passfoto für ein Ausweisdokument. Was den Fotografierten oft gar nicht gefällt, denn „Zähne zeigen“ oder lächeln, darf man auf diesen Passbildern nicht.
Nicht lächeln – aber freundlich schauen darf man trotzdem. Denn die Richtlinien des Bundesinnenministeriums schreiben seit 2010 für ein biometrisches Passbild in einem Ausweisdokument einen „neutralen Gesichtsausdruck“ vor. Und was „neutraler Gesichtsausdruck“ heißt, ist so definiert: Kopf gerade, Augen geöffnet, Blick direkt in die Kamera. Mund geschlossen.
In der Praxis heißt das, dass beim Lächeln zwar keine Zähne gezeigt und die Gesichtszüge nicht vom Lächeln verzerrt sein dürfen, aber ein freundliches Gesicht mit strahlenden Augen darf durchaus „aufgesetzt“ werden.
Die Drucker-Tankstation in Ebersberg setzt eine hochmoderne digitale Aufnahmetechnik für ihren Passbildservice ein: Ihr Aufnahmecomputer vermisst das Portrait und korrigiert es automatisch so,dass das Bild vollständig biometrietauglich ist. Vorteil Kunde: Lehnt eine Ausweisstelle das von der Drucker-Tankstation aufgenommene Passbild ab, bekommt der Kunde kostenlos eine neue Aufnahme.
Diese internationalen Vorgaben der Biometrietauglichkeit umfassen Kriterien wie Format, Hintergrund und eben den Gesichtsausdruck. Diese werden bei der Antragstellung für einen Ausweis oder Pass in der zuständigen Behörde mit Hilfsmitteln wie der offiziellen Foto-Mustertafel Foto Mustertafel, der Passbild-Schablone Passbild Schablone, Passbild Schablone Kind und einer speziellen Software überprüft.
Die entsprechenden Informationen der Deutschen Bundesdruckerei erklären, was ein biometrisches Passfoto ausmacht:
• Das Foto muss die Gesichtszüge der Person von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende, sowie die linke und rechte Gesichtshälfte deutlich zeigen.
• Auf den Fotos sind keine Uniformteile abzubilden.
• Das Foto darf ausschließlich die zu fotografierende Person zeigen, keine weiteren Personen oder Gegenstände.
• Das Foto sollte – Schwarzweiß oder in Farbe – auf hochwertigem Papier mit einer Druckauflösung von mindestens 600 dpi vorliegen. Es darf keine Knicke oder Verunreinigungen aufweisen.
• Das Bildformat beträgt 3,5 x 4,5 cm (Breite x Höhe). Achtung: Auch wenn das Bild später im Ausweis kleiner dargestellt ist, muss das Originalbild 3,5 x 4,5 cm groß sein!
• Die Gesichtshöhe muss 70 bis 80% des Fotos einnehmen. Dies entspricht einer Höhe von 32 bis 36 mm von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende. Dabei ist das obere Kopfende unter Vernachlässigung der Frisur anzunehmen. Wegen des häufig nicht eindeutig zu bestimmenden oberen Kopfendes sind Passfotos jedoch erst dann abzulehnen, wenn die Gesichtshöhe 27 mm unterschreitet oder 40 mm überschreitet. Bei volumenreichem Haar sollte darauf geachtet werden, dass der Kopf (einschl. Frisur) möglichst vollständig abgebildet ist, ohne aber die Gesichtsgröße zu verkleinern.
• Der Hintergrund muss einfarbig hell (ideal: neutral grau) und ohne Muster sein und einen Kontrast zum Gesicht und zu den Haaren aufweisen. Auf dem Hintergrund dürfen keine Schatten entstehen.
• Das Bild muss scharf, klar, kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet sein, die Hauttöne sind natürlich wiederzugeben. Reflexionen oder Schatten im Gesicht sowie rote Augen sind nicht erlaubt.
• Das Gesicht muss zentriert auf dem Foto platziert sein.
• Die Person muss mit neutralem Gesichtsausdruck, geöffneten Augen und geschlossenem Mund gerade und direkt in die Kamera blicken. Eine Darstellung der Person mit geneigtem oder gedrehtem Kopf (z.B. Halbprofil) ist nicht zulässig.
• Die Augen müssen deutlichsichtbar sein und dürfen nicht durch Haare oder Brillengestelle verdeckt werden. Auch bei Brillenträgern müssen die Augen klar und deutlich erkennbar sein (keine Reflexionen auf den Brillengläsern, getönte Gläser oder Sonnenbrillen). Der Rand der Gläser oder das Gestell dürfen nicht die Augen verdecken.
• Kopfbedeckungen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Ausnahmen sind insbesondere aus religiösen Gründen zulässig. In diesem Fall gilt: das Gesicht muss von der unteren Kinnkante bis zur Stirn erkennbar sein. Es dürfen keine Schatten auf dem Gesicht entstehen.
• Bei Kindern bis zum vollendeten 10. Lebensjahr sind folgende Abweichungen bei der Gesichtshöhe und im Augenbereich zulässig: Die Gesichtshöhe bei Kindern muss 50 bis80%
des Fotos einnehmen. Dies entspricht einer Höhe von 22 bis 36 mm von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende. Dabei ist das obere Kopfende unter Vernachlässigung der Frisur anzunehmen. Wegen des häufig nicht eindeutig zu bestimmenden oberen Kopfendes sind Passfotos jedoch erst dann abzulehnen, wenn die Gesichtshöhe 17 mm unterschreitet oder 40 mm überschreitet.
• Bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sind zusätzlich zu den für „Kinder“ dargestellten Ausnahmen Abweichungen in der Kopfhaltung (nicht von der Frontalaufnahme!), im Gesichtsausdruck, hinsichtlich Augen und Blickrichtung sowie hinsichtlich der Zentrierung auf dem Foto zulässig.

Quellen: www.bmi.bund.de;

Biometrische Fotos Text-2 (2)

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